Jetzt bin ich seit 2 Wochen in Münster und hab euch noch nix erzählt…
Erstmal das wichtigste vorweg: mir gehts gut Ich hab mich mittlerweile ganz gut eingelebt, in der Stadt und auf Arbeit.
Die Arbeit ist momentan…naja… ich analysiere Exceltabellen… aber da das wahrscheinlich Teil meiner Diplomarbeit wird ist es gut, dass ich diesen Teil schonmal bald hinter mir habe. Dafür sind die Kollegen alle nett und es ist ein ziemlich junges Team.
“Münster ist schön, da wirds dir gefallen.” – ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz gehört habe, bevor ich mit dem Praktikum angefangen habe. Und jaaa, ihr hattet ja alle recht. Aber die Stadt in der man Freunde und Familie hat, ist doch sowieso immer schöner. Deswegen gehts auch jedes Wochenende wieder zurück nach Bonn.
Dass Münster eine regenreiche Stadt ist wurde in der letzten Woche auch zu genüge bewiesen, aber gestern kam dann endlich mal die Sonne raus und ich hab die Gelegenheit genutzt, mal ein bisschen durch die Innenstadt zu schlendern.
Ich sitze hier quasi auf gepackten Koffern und es geht jetzt wirklich fast los. Die letzte Nacht verbringe ich jetzt zwar nochmal bei meinem Dad, aber morgen gehts dann nach Münster.
Die Wohnungssituation in Münster ist katastrophal zu Semesterbeginn. Durch den doppelten Abschlussjahrgang und den Wegfall der Wehrpflicht wird Münster gerade (nicht nur ) von Studienanfängern überrannt. Bei mir hat sich in diesem Falle das Web 2.0 als sehr hilfreich herausgestellt und nur durch Kontakte bei Twitter habe ich jetzt für den Übergang eine Wohnung gefunden. Darüber bin ich ziemlich erleichtert, denn auf ein Hotel auszuweichen wäre mit der Zeit viel zu teuer geworden (wenn man denn da noch ein Zimmer bekommen würde…)
Jedenfalls werde ich morgen in Münster ankommen und am Dienstag beginnt mein Praktikum. Die Wochenenden werde ich dann größtenteils wieder im Bonner Umland verbringen. Hoffentlich habe ich jetzt aber für Münster noch ein paar Tage schönes Wetter, so dass ich das auch ein wenig genießen kann.
Jetzt kann ich eigentlich nur noch sagen, dass ich natürlich aufgeregt bin und gespannt bin, was mich in Münster erwarten wird. Neue Stadt, neue Arbeit, neue Menschen…zumindest für 3 Monate.
Heute habe ich endlich richtig mit der Wohnungssuche in Münster angefangen. Da ich von Oktober bis Dezember ein Praktikum in Münster mache, suche ich noch ein WG-Zimmer zur Zwischenmiete. Bisher lief alles eher über Mundpropaganda, aber das war bisher nicht erfolgreich. Also habe ich heut die ersten Leute angeschrieben, die man so bei WG-gesucht findet. Bitte die Daumen drücken, dass was schönes dabei ist. Weitere Tipps nehme ich aber dennoch gern entgegen
Übrigens suche ich natürlich auch noch einen Zwischenmieter für mein Zimmer. Die Anzeige dazu werd ich dann wohl morgen machen…
Dieses Jahr fand die 29. Rheinkultur statt. Wer die Organisation ein bisschen verfolgt hat, weiß, dass es dieses Jahr wirklich knapp war. Die Rheinkultur ist ein kostenloses Festival in den Bonner Rheinauen, bei dem jedes Jahr auch bekannte Bands auftreten. Deswegen ist die Finanzierung natürlich nicht so einfach. Aber es hat ja glücklicherweise geklappt und natürlich bin ich, seitdem ich hier wohne, jedes Jahr dabei.
Diesmal sind wir hingelaufen, denn am Bahnhof war schon die Hölle los. Wenn man an der Kennedybrücker runter zum Rhein geht ist es auch nicht mehr sooo weit. Außerdem waren wir wirklich nicht die einzigen. Es war eher eine Art Pilgerreise Richtung Rheinaue. Vorher haben wir aber noch einen neuen Laden in Bonn entdeckt: das YOGOÛT auf dem Friedensplatz. Da gibt es Frozen Joghurt mit vielen verschiedenen Toppings (Oreos, KitKat, Gummibärchen, Heidelbeeren, Cheescake, Krokant,…)
Das war also zur Stärkung und ist wirklich zu empfehlen *mjamm*.
In den Rheinauen angekommen, mussten wir erstmal anstehen. Das gab es so eigentlich auch noch nie. Zumindest nicht so lange. Wir waren etwa 17:30 Uhr da und gegen 18Uhr ging die Bitte der Veranstalter online, nicht mehr zu den Rheinauen zu pilgern, da den Gäste kein Einlass mehr garantiert werden kann. Wir hatten also Glück.
Die erste Band die wir dann gesehen haben, war Jupiter Jones. Obwohl ich nur das eine Lied kenne, was wohl jeder kennt (Still), war ich ziemlich begeistert.
Und hier nochmal als kurzes Video
Isses nich schön?
Während dem Auftritt wurde auch ein Panoramabild erstellt, welches man sich hier mal anschauen kann. Ich finde, wenn man dieses Bild sieht kann man sich gut vorstellen, dass etwa 160.000 Menschen da waren.
Dann gabs (wie auch fast jedes Jahr) einen Riesenhotdog und von da aus einen super Blick auf die Rote Bühne, auf der gerade Royal Republic spielte
Die wurden auch für gut befunden, ebenso wie Razorlight. Ich dachte ja ich kenn nur das Lied mit dem Streichholzvideo, aber ich kannte dann doch ein paar mehr. Und einen schönen Sonnenuntergang haben wir währenddessen auch noch erlebt.
Und zum guten Schluss natürlich mein persönliches Highlight: Dick Brave & The Backbeat. Da kommt mein Teenie-Ich zum Vorschein, dass Sasha anhimmelt und viele Fotos machen musste. Aber natürlich singt Dick Brave keinen Sasha-Pop, sondern Rockabilly.
Angekündigt wurde die Band von Klaas Heufer-Umlauf via Leinwand. Er fasste nochmal kurz die Bandgeschichte zusammen, die Entstehung, das plötzliche Verschwinden und die Todesgerüchte um Dick Brave.
Ja, was soll ich sagen? Es war ein super Konzert und ich würde jederzeit wieder hingehen.
Nächstes Jahr hat die Rheinkultur ihr 30jähriges Jubiläum und ich hoffe es konnten genug Einnahmen gemacht werden, damit das auch wieder klappt. Ich habe jedenfalls brav meinen Becherpfand gespendet und wollte auch ein Merchandisebändchen kaufen. Allerdings waren die 2011-Bändchen schon ausverkauft. Das ist natürlich ein gutes Zeichen
Dass es Stress auf der Mixery Raw Deluxe Bühne gab, habe ich zum Glück erst im Nachhinein erfahren. Deswegen war die Rheinkultur 2011 für mich ein rundum sehr gutes, gelungenes Festival (ok, mal abgesehen von der Toilettensituation – wir haben bestimmt fast eine Stunde angestanden).
Zurück sind wir diesmal auch gelaufen. Zumindest bist zum Hauptbahnhof. Da war die Hölle los und obwohl wir den Bus pünktlich erreicht haben, sind wir nicht mehr reingekommen. Wir haben uns für das letzte Stück dann ein Taxi genommen. Was genau bei der DB los war, weiß ich nicht, es muss aber wohl die reinste Katastrophe gewesen sein. Also auch “wie jedes Jahr”.
Gestern bin ich mit meiner Mitbewohnerin mal spontan eine Runde spazieren gegangen. Zwischen den ständigen Regenschauern hatten wir sogar Glück und ein bisschen Sonne abbekommen.
Vom Bonner Zentrum sind wir über die Kennedybrücke auf die Beueler Seite gelangt.
Mit Blick auf das Siebengebirge und den Posttower.
Einige von euch kennen vielleicht den italienischen Brauch Liebesschlösser an Brücken zu hängen. Die Hohenzollernbrücke in Köln ist damit mittlerweile reich bestückt. In Bonn kennt man den Brauch auch…allerdings ist die Kennedybrücke nicht so sehr dafür geeignet. Davon lassen sich die Bonner natürlich nicht abschrecken:
Ich musste ja schon lachen, als ich die paar verloren wirkenden Schlösser da gesehen habe.
Auf der anderen Seite der Brücke in Beuel angelangt ging es dann Richtung Rheinaue.
Hier nochmal ein Blick auf den Posttower (links)
Der Drachenfels im Siebengebirge, davor die Konrad-Adenauer-Brücke.
Ich wohne ja jetzt schon fast 5 Jahre in NRW, 4 davon in Bonn. Aber ich habe es wirklich noch nie ins Siebengebirge geschafft. Ich Kulturbanause!
In den Rheinauen angekommen sind wir dann auf der Konrad-Adenauer-Brücke zurück auf die andere Rheinseite gelaufen. Nächste Woche laufen wir die Strecke wahrscheinlich nochmal auf der anderen Rheinseite ab, wenn wir zur Rheinkultur wollen.
Einmal im Jahr lass ich mich zum Karneval mitschleifen. Mittlerweile hat sich da der Rosenmontag eingebürgert.
Dieses Jahr gings wieder zum Rosenmontagszug nach Köln.
Und da es Straßenkarneval ist, geht nichts über ein warmes Kostüm!
Irgendwo in der 7. Reihe in der Nähe vom Chlodwigplatz, konnte man auch ein bissen Kamelle fangen. Besser gesagt, nachdem man davon abgeschossen wurde, konnte man den Süßkram vom Boden aufsammeln. Irgendwo liegt jetzt ein mit meinem Blut getränktes Taschentuch.
Erstauenlicherweise haben wir auch jede Menge Pralinen gefangen, die sind allerdings im Rucksack meiner Mitbewohnerin gelandet.
Meine Kamera hatte ich zwar dabei, aber ein Kumpel hat die ganze Zeit geknippst…deswegen werde ich euch nicht noch mit Bildern aus Köln beglücken. In den letzte Tagen gab es davon ja auch genug aufm WDR und sonstwo zu sehen
achja, was ich euch noch mitteilen wollte:
ich hab das spiel am mittwoch in köln geguckt…tadaaaaa, alles wieder im lot. ich darf jetzt offiziell alle spiele ohne sorge da gucken
der übungsleiter war gerade fertig uns seine lebensgeschichte zu erzählen, als man von draußen lautsprecher hörte: hier spricht die feuerwehr. dieses gelände wird für die nächsten 2 stunden evakuiert aufgrund eines bombenfundes…
wir fangen an zu diskutieren und packen unsre sachen, der prof will aber noch in ruhe seine nächsten übungsstunden besprechen, wird dann aber von uns unterbrochen…schließlich wurden wir eben evakuiert.
Gestern hat das neue Semester begonnen und ich hatte tatsächlich schon 2 Vorlesungen und sogar schon nahezu alle Termine für Vorlesungen. Nur noch die Übungen fehlen. Ich glaub das ist bisher Rekord. So schnell ging das noch nie. Aber noch haben die ja Zeit alles nochmal umzuschmeißen.
Heut hab ich mir dann erstmal nen freien Tag gegönnt. Die Dienstagsvorlesung fängt erst nächste Woche an. Und wenn ich Glück hab, hab ich Freitags auch immer frei
Achja, mein Heimaturlaub war super. Die erste Woche hats zwar nur geregnet, aber das Wochenende in Prag war super. Nachdem wir also durch ganz Prag gelaufen sind, hab ich in Dresden und Meißen weitergemacht. An allen möglichen Zehen und sonstigen Stellen am Fuß Blasen und ich bin sogar schon ein bisschen braun geworden