Rheinkultur 2011

Dieses Jahr fand die 29. Rheinkultur statt. Wer die Organisation ein bisschen verfolgt hat, weiß, dass es dieses Jahr wirklich knapp war. Die Rheinkultur ist ein kostenloses Festival in den Bonner Rheinauen, bei dem jedes Jahr auch bekannte Bands auftreten. Deswegen ist die Finanzierung natürlich nicht so einfach. Aber es hat ja glücklicherweise geklappt und natürlich bin ich, seitdem ich hier wohne, jedes Jahr dabei.

Diesmal sind wir hingelaufen, denn am Bahnhof war schon die Hölle los. Wenn man an der Kennedybrücker runter zum Rhein geht ist es auch nicht mehr sooo weit. Außerdem waren wir wirklich nicht die einzigen. Es war eher eine Art Pilgerreise Richtung Rheinaue. Vorher haben wir aber noch einen neuen Laden in Bonn entdeckt: das YOGOÛT auf dem Friedensplatz. Da gibt es Frozen Joghurt mit vielen verschiedenen Toppings (Oreos, KitKat, Gummibärchen, Heidelbeeren, Cheescake, Krokant,…)


Das war also zur Stärkung und ist wirklich zu empfehlen *mjamm*.

In den Rheinauen angekommen, mussten wir erstmal anstehen. Das gab es so eigentlich auch noch nie. Zumindest nicht so lange. Wir waren etwa 17:30 Uhr da und gegen 18Uhr ging die Bitte der Veranstalter online, nicht mehr zu den Rheinauen zu pilgern, da den Gäste kein Einlass mehr garantiert werden kann. Wir hatten also Glück.

Die erste Band die wir dann gesehen haben, war Jupiter Jones. Obwohl ich nur das eine Lied kenne, was wohl jeder kennt (Still), war ich ziemlich begeistert.

Und hier nochmal als kurzes Video

Isses nich schön?

Während dem Auftritt wurde auch ein Panoramabild erstellt, welches man sich hier mal anschauen kann. Ich finde, wenn man dieses Bild sieht kann man sich gut vorstellen, dass etwa 160.000 Menschen da waren.

Dann gabs (wie auch fast jedes Jahr) einen Riesenhotdog und von da aus einen super Blick auf die Rote Bühne, auf der gerade Royal Republic spielte

Die wurden auch für gut befunden, ebenso wie Razorlight. Ich dachte ja ich kenn nur das Lied mit dem Streichholzvideo, aber ich kannte dann doch ein paar mehr. Und einen schönen Sonnenuntergang haben wir währenddessen auch noch erlebt.

 

Und zum guten Schluss natürlich mein persönliches Highlight: Dick Brave & The Backbeat.  Da kommt mein Teenie-Ich zum Vorschein, dass Sasha anhimmelt und viele Fotos machen musste. Aber natürlich singt Dick Brave keinen Sasha-Pop, sondern Rockabilly.

Angekündigt wurde die Band von Klaas Heufer-Umlauf via Leinwand. Er fasste nochmal kurz die Bandgeschichte zusammen, die Entstehung, das plötzliche Verschwinden und die Todesgerüchte um Dick Brave.

Ja, was soll ich sagen? Es war ein super Konzert und ich würde jederzeit wieder hingehen.
Nächstes Jahr hat die Rheinkultur ihr 30jähriges Jubiläum und ich hoffe es konnten genug Einnahmen gemacht werden, damit das auch wieder klappt. Ich habe jedenfalls brav meinen Becherpfand gespendet und wollte auch ein Merchandisebändchen kaufen. Allerdings waren die 2011-Bändchen schon ausverkauft. Das ist natürlich ein gutes Zeichen😉

Dass es Stress auf der Mixery Raw Deluxe Bühne gab, habe ich zum Glück erst im Nachhinein erfahren. Deswegen war die Rheinkultur 2011 für mich ein rundum sehr gutes, gelungenes Festival (ok, mal abgesehen von der Toilettensituation – wir haben bestimmt fast eine Stunde angestanden).

Zurück sind wir diesmal auch gelaufen. Zumindest bist zum Hauptbahnhof. Da war die Hölle los und obwohl wir den Bus pünktlich erreicht haben, sind wir nicht mehr reingekommen. Wir haben uns für das letzte Stück dann ein Taxi genommen. Was genau bei der DB los war, weiß ich nicht, es muss aber wohl die reinste Katastrophe gewesen sein. Also auch „wie jedes Jahr“.

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